
„Da müssen wir unbedingt hin!“ hatten Jugendkreisler entschieden und freuten sich, dass sich ihnen noch einige Jugendliche anschlossen. So machte sich am 25. April eine 12-köpfige Gruppe aus Horb zum 15. Balinger Rockfestival auf, veranstaltet von der Evangelischen Kirchengemeinde Erzingen-Schömberg. Die Rockmusik-begeisterten Jugendlichen konnten sich glücklich schätzen, noch Karten ergattert zu haben, denn das christliche Mega-Event war schon Tage zuvor restlos ausverkauft. Dass man sich beim Feiern an das Motto “Ohne Alkohol und Rauch geht´s auch“ hielt, tat der Stimmung keinen Abbruch, im Gegenteil. 10 Bands aus Deutschland, Niederlande, Portugal, Großbritannien und den USA rockten auf zwei Bühnen und zogen die zahlreichen Fans dabei mit. Ihre Songs sprachen von ihren Erfahrungen mit Gott, beschrieben biblische Aussagen oder gaben ihrer Begeisterung von Jesus Ausdruck. Zwischen den Liedern wurde es immer wieder persönlich: Bandmitglieder gaben Einblick in ihr Leben und erzählten z.B., was es für sie heißt, Jesus nachzufolgen, und wie Gott durchträgt, auch in schweren Zeiten. So unterschiedlich die Bands waren, in ihrem Anliegen waren sie sich einig: Rockmusik zur Ehre Gottes zu machen. Die Horber Jugendlichen kamen nach 8 Stunden begeistert nach Horb zurück, mit dem Wunsch: Spätestens am 24.04.2010 wird weiter gerockt, beim 16. Balinger Rockfestival.

Unter dem Titel „Subway to heaven“ wurde am 17. Mai ein Jugendgottesdienst (Jugo) in der Johanneskirche gefeiert. Das Jugo-Team des Evangelischen Jugendwerkes (EJW) Sulz , das alle 2 Monate einen Jugo dieser Art im Bezirk veranstaltet, sorgte mit der Jugo-Band und Anspielen für eine fröhliche Atmosphäre. Prediger Friedemann Lutz, Jugendreferent im CVJM Klosterreichenbach, sprach davon, wie Jesus nach unten in unsere Welt kam (Subway), um uns hier zu begegnen und uns den Weg zum Himmel zu ermöglichen (to heaven). Der Jugendkreis Horb sorgte für die entsprechende Dekoration in der Kirche, bereicherte den Jugo zusammen mit anderen Horber Jugendlichen mit einem musikalischen Beitrag und lud im Anschluss zum Stehimbiss ein.
Simone Häfele