Deine Stimme – Musik in Gottes Ohr“

Church-Night in der Johanneskirche zog viele evangelische Christen an

 

Die evangelische Kirchengemeinde Horb lud am Reformationstag 2012 zur ChurchNight in die Johanneskirche ein, unter dem Thema "Deine Stimme – Musik in Gottes Ohr". Pfarrerin Susanne Gaißer wies darauf hin, dass viele Gemeinden die ChurchNight feierten, sei doch der Reformationstag auch der Geburtstag der evangelischen Kirche. Martin Luther habe damals einen Stein ins Rollen gebracht, weil er sich darauf besinnen wollte, dass das Wesentliche aus den Augen verloren gegangen war: Jesus Christus.

Für die Gestaltung hatte sich eine Spontan-Band zusammengefunden, bestehend aus Stephan Fröschle am Keyboard und den Sängerinnen Lea Gottschalk und Katharina Dürr, die auch Gitarre spielte. Die Band trug mehrere Lieder vor, zu denen es nachdenkliche Zwischentexte gab. Danach schloss sich eine offene Phase an, bei der die Besucher sich über Gott und sich selbst Gedanken machen konnten. Dazu gab es Bibelverse, auf die Antworten gefunden und niedergeschrieben werden konnten.

Eine weitere Gruppe war aufgefordert, sich zu einer 60-Sekunden-Predigt Gedanken zu machen. Ein Kurzfilm mit dem Titel "Der Herr im Haus" zeigte, dass man Jesus aus einer Kirche vertreiben kann, wenn man das Wesentliche aus den Augen verliert.

Danach beschäftigten sich die Kinder im Gemeindehaus mit dem blinden Bartholomäus, den Jesus geheilt hat. Was können wir aus dieser Geschichte mitnehmen?: "nicht aufgeben!, Jesus vertrauen!, mit Sorgen zu Jesus kommen!" lauteten die Antworten.

Nach der Pause stand die Musik im Mittelpunkt, hieß doch das Motto der ChurchNight "Deine Stimme – Musik in Gottes Ohr". Zu hören waren die Orgel mit Florian Müller, die Spontan-Band, der Kirchenchor unter Leitung von Olga Linker und der Posaunenchor unter Leitung von Karl Hermann. Zu Gehör kamen "Oh Happy Day", "Amazing Grace" und "Wohin sonst?". Dass der Posaunenchor auch in anderen Musikrichtungen zuhause ist, zeigte er mit "Stompin" von Michael Schütz. Zudem gab es auch Beiträge aus der CD "Zeitlos", in der alte Choräle neu interpretiert wurden.

 

Text: Schwarzwälder Bote, Jürgen Baiker

 

 

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