Wer Jesus als guten Hirten erfährt, erlebt damit Gott selbst. Denn Jesus hat einmal gesagt: „Wer mich sieht, der sieht den Vater“ (Johannes 14,9).

 

Teilhaben am Hirtentum. – Es ist gut, wenn wir auch Hirte und Hirtin sind, wenn wir selbst also in das Hirtentum Christi hineinschlüpfen und selber gute Hirtinnen und Hirten werden. Dies ist uns aufgetragen. Jesus macht uns Mut hierzu. Wir dürfen für andere da sein, ihnen auf gute Weise Hirte und Hirtin sein. Dies können wir auch jetzt, in diesen Corona-Zeiten, wenn wir uns voneinander fernhalten müssen. Ich denke, Sie haben genügend Ideen, wie wir jetzt füreinander da sein können. Denn wie Jesus gesagt hat: „Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch“ (Johannes 10,21).
 

Sind wir mit unserem Hirtesein alleingelassen? Sind wir damit gar überfordert? Wie gut, dass wir in Jesus Christus für uns selbst einen guten Hirten haben. Er ist für uns da. Er hat gesagt: „Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir; und ich gebe ihnen das ewige Leben" (Johannes 10,11a.27–28a).
 
Ihr Pfarrer Michael Keller